Willkommen Bienvenue Welcome
Don’t read my diary when I’m gone. OK, I’m going to work now. When you wake up this morning, please read my diary. Look through my things, and figure me out. (Kurt Cobain: Journals)
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Neu! Jetzt und hier und nur für lange Zeit: die unglaublichen, aber wahren Abenteuer der Fabelhaften Fünf als PDFs!
Die Kleinen Mönche Episode 1- Tempel auf dem Dach.
Die Kleinen Mönche. Episode 2- Der Kampf ums Bachwäldchen.

Die Kleinen Mönche. Episode 3- Landung in der Normandie.
Und hier ein paar Geständnisse:
Meine Frau kann – rückwärts! – einparken.
Meine Frau fährt immer im ersten Gang.
Wenn jemand für etwas brennt, gibt es oft viel Rauch um nichts.
Wenn mehr verbraucht wird als da ist, steigen die Preise. (Sagt der Kapitalist.)
Wenn mehr verbraucht wird als da ist, ist irgendwann nichts mehr da. (Sagt der Realist.)
Frage an den Wohnungssuchenden: Sind Sie untergekommen oder runtergekommen?

KurtsWellen
Lufthansa hat Sprit-Problem gelöst: Sie fliegen jetzt mit Kerosinen.
Für alle, die nicht sehen wollen, dass es – trotz allem – noch immer entscheidende Unterschiede gibt:
„Tausende demonstrieren in Tel Aviv gegen den Krieg: Protestierende fordern ein Ende der Angriffe im Libanon, in Gaza und im Iran.“ (DIE ZEIT, 12.4.26)
Picknick in Deutschland:
Erst wird gegrillt.
Dann wird gechillt.
Dann wird die Gegend zugemüllt.
Rund um das Elend und Sterben einer Buckelwals an der deutschen Ostseeküste wütete in den Medien eine Schlacht aus Schuldzuweisungen, Beleidigungen, Drohungen und Selbstmitleid. Schade, dass der Wal das nicht mitbekam, er hätte vor Entsetzen genug Kraft gefunden, wieder ins weite Meer hinaus zu schwimmen, nur weit weg von diesen Kreaturen da an Land.
Die Verniedlichung von Konzernen und Großunternehmen mit eindeutig einseitiger Profitorientierung zu familiengeführten Klein- und Mittelunternehmen durch CDU/CSU ist nicht nur eine politische Frechheit, sondern auch ein Schlag ins Gesicht aller familiengeführten Klein- und Mittelunternehmen. Doch die sind in diesem Fall anscheinend schmerzfrei.
Für 70 % aller Choleriker vergeht die Zeit wie im Fluch.

Die wunderbaren 70: Erkenntisse, mit denen ich so nicht gerechnet habe.
Erkenntnis 24:
Ich lebe in einem Land, in dem Wale verstehende Influencer gerne mal einen auf dicken Neoprenanzug machen.
Erkenntnis 25:
Ich lebe in einem Land, in dem Wölfe Frauen beißen, Wale aber nicht.
Erkenntnis 26:
Ich lebe in einem Land, in dem sich die selbsternannten Guten gerne über alles echauffieren, was in ihr Feindbild passt.
Erkenntnis 27:
Ich lebe in einem Land, in dem die selbsternannten Guten sich gern das Maul zerreißen über Dinge, die sie dazu aus dem Zusammenhang reißen.
Kopfhengst – Wunderlichkeiten aus Blödland.
Für alle aufrichtigen, schmerz- und angstfreien Fans unseres wunderlichen Helden gibt es die komplette, regelmäßig aktualisierte und unzensierte, teilweise kommentierte und ggf. mit wissenschaftlichen Anmerkungen versehene Gesamtausgabe hier:
Kopfhengst – Wunderlichkeiten aus Blödland.
Akte 17.
Kopfhengst ist ja auch Erfinder. Jetzt hat er wieder mal erfunden: etwas total Neues. Und das kam so:
Kopfhengst hat immer wieder Probleme, wenn er sein Parkticket bezahlen soll. Dann steht er blöde (sic!) vor dem Apparat und weiß nicht, wo er was reinschieben, wo er wann draufdrücken oder onetouchen und wie er dann bezahlen soll, bar oder mit Karte und wenn ja, mit welcher. Also hat Kopfhengst sich was ausgedacht: eine Bezahlmethode, die immer funktioniert, und zwar für Frauen und für Männer. Und einen genialen Namen hat er auch schon. Aber der Reihe nach.
So funktioniert Kopfhengsts Methode bei der Frau:
Ticket reinstecken in den dafür vorgesehenen Schlitz. Eine Brust entblößen, mit der Brustspitze den Touchscreen berühren. Anschließend sofort mit entblößter Brust vom Parkplatz fahren, Kamera scannt – fertig. Danach Brust wieder verhüllen (wenn Frau will).
So funktioniert Kopfhengsts Methode beim Mann:
Ticket reinstecken in den dafür vorgesehenen Schlitz. Penis rausholen, mit der Penisspitze den Touchscreen berühren. Anschließend sofort mit raushängendem Penis vom Parkplatz fahren, Kamera scannt – fertig. Danach Penis wieder einstecken (wenn Mann will).
Kopfhengst hatte dem System, wie schon erwähnt, einen genialen Namen, also eigentlich zwei, gegeben: NippelPay und PimmelPay.
Jedoch, die Idee wurde abgelehnt. Kopfhengst hatte eine winzige Kleinigkeit vergessen: das Bezahlen. Okay, dachte Kopfhengst, dann eben nicht. Aber dann rief eine niederländische Firma an, die einen FKK-Ferienpark in Mecklenburg-Vorpommern betreibt. Die hatten ein winziges Chip-Dings entwickelt, das die Kunden, weiblich und männlich, an den entsprechenden Körperstellen für die Dauer ihres Aufenthaltes aufklebten,um damit alles Mögliche im FKK-Ferienpark zu bezahlen. „Geht ganz leicht wieder ab,“, stand auf dem Beibackzettel, „z.B. mit Ata.“
Apropos Ata. Kopfhengst hat sich ja jetzt einen Hund zugelegt. Einen Atatürkischen Blutbeißer, eine ganz besondere Kampfhunderasse, die vom türkischen Inlandsgeheimdienst zur Folterung kurdischer Menschenrechtsaktivisten gezüchtet wurde und zu 80% aus Zähnen besteht. Den Köter, so sagt Kopfhengst zu Hunden, hat er aus dem Tierheim. Da dämmerte das Tier, mangels kurdischer Menschenrechtsaktivisten, frustriert vor sich hin, was ihn, es ist ein Rüde, nicht daran hinderte, alles blutig zu beißen, was ihm vor seine Zähne kam. Kopfhengst war im Tierheim, weil er einen seiner Skalare vermisste. Doch der war nicht da, den hatte niemand dort abgegeben. Na, dachte Kopfhengst, vielleicht ist mein Skalar längst Fischbrötchen, dann is halt so. Dann sieht Kopfhengst diesen Köter, und der Köter sieht diesen Kopfhengst. Und es funkt. Sofort! Kopfhengst fragt die Angestellte vom Tierheim: „Wassen das?“ – „ Atatürkischer Blutbeißer, ganz liebes Tier. Kostet nix. Und ich geb ihnen noch 10 Dosen Welpenchappi mit. “ – „Nehm ich.“ Noch im Auto – Kopfhengst hat damals noch einen der letzten Hummer in Übergröße ergattert – sagt Kopfhengst zu dem Köter: „Pass auf, ab jetzt hörst du auf den Namen Hannelore.“ Der Köter, wie gesagt: ein Rüde, sabbert zustimmend. „Aber,“ sagt Kopfhengst und beschleunigt den Hummer in den roten Drehzahlbereich, „denk ja nicht, du kriegst das Welpenchappi. Da mach ich Suppe draus und spende die an die Tafel.“ Da hört der Köter auf zu sabbern. Nach ein paar Woche Gassigehen mit Kopfhengst kreuz und quer durch Blödland, mit viel „Hannelore sitz! Hannelore aus! Hannelore fass! Hannelore stopp!“ steht Kopfhengst eines Tages mit dem Köter vorm Hundepsychologen. „Ich glaub, der Köter hatten Problem.“ – „Hm“, der Hundepsycho schaut sich die Bestie von allen Seiten an, „hm, 50% Gebiss, 30% Muskeln, 15% Hoden, 5% Wahrnehmungs- und sonstige Organe. Ganz normaler Kampfhund also. Moment, hoppala, der hat ja ein Tatoo auf jedem Hoden. Was steht da?“ „Oliver links, Kahn rechts, das hat der Vorbesitzer machen lassen.“ „Verstehe, das ist wohl das Problem.“ – „Nee, isses nicht. Er hatten Problem mit sein Namen.“ (Kopfhengst wird sprachlich immer mehr Ruhrgebiet, muss am Hund liegen) – „Wie er heißt er denn?“ – „Hannelore.“ Der Hundepsycho beugt sich runter und schaut der Bestie ins Auge: „Na, Hannelore? Hey, nu komm, musst doch nicht gleich weinen.“ Wendet sich wieder an Kopfhengst: „Oh oh oh. Das wird teuer.“ – „Soll ich gleich da lassen?“ – „Besser is das.“



